Mosel Riesling: Weingut Heymann-Löwenstein

2008 Slate Terraces Riesling Heymann-Löwenstein

The website of Weingut Heymann-Löwenstein starts with a poem of Ingeborg Bachmann, a famous Austrian poet and writer (1926-1973). The first line reads as follows:

»One should be able to pick up the stone
and hold it in wild hope
until it begins to bloom«

That’s in fact what Heymann-Löwenstein does. The earth or better the rocks (slate in this case) in which the vines grow is at the centre of his attention.

I know the sound of slate from my youth growing up in Trier, Mosel. Slate was all around us. The roofs of the houses were in slate, covers of walls, and walls themselves, all in grey slate. We liked to break individual thin pieces into smaller ones and the grey slate dust trickled through our fingers.

Reinhard Löwenstein, who founded the winery in 1980, was carefully searching for the best locations (terroir) before starting his venture in Winningen, a small hamlet along the lower Mosel (south of Koblenz). He is an innovator whose wine styles differ from the Mosel tradition, an inspiration to many young wine-makers at the Mosel river.

Yields are kept low, harvest is late and the steep slopes of the slate stone reflect the days heat during the night. Moreover, the juice is allowed to stay with the skin for up to two days. Some Botrytis infected fruit is sometimes also added giving complexity to the wine. Rheinhard Löwenstein’s wine making philosophy is non interventionist. He intends to bring out the terroir.

The ‘2008 Slate Terraces Riesling’ by Heymann-Löwenstein has an intense golden colour in the glass. It’s alcohol is 12.5%. The wine is full and round, with a balanced acidity. It is dry, displaying a fine minerality and beautiful aromas of citrus fruit. The wine has a good structure and a stunning finish.

Timo Mayer had brought the above bottle with him when he came on a stop-over to Bangkok. We enjoyed it together with some food during a night which saw many exquisite bottles of the fine wines being opened and consumed with great delight.

The winery Heymann-Löwenstein is ranked by Riesling.de as one of the top ten Riesling producers in Germany. The area under cultivation is about 16 ha with an annual production of 100,000 bottles.

And the good news for residence in the Healesville area in Victoria is that Barrique, the wine store in this lovely little town, has some bottles of Heymann-Löwenstein Riesling on offer. Two years ago I have bought a few there. Delicious.

Address:
Winery (Weingut) Heymann-Löwenstein
Bahnhofstrasse 10
56333 Winningen
Tel.: +49-2606-1919
Fax: +49-2606-1909
www.heymann-loewenstein.com

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2 Responses to Mosel Riesling: Weingut Heymann-Löwenstein

  1. thomas weber says:

    hi rainer,

    something about the “traditional moselwine-style”:

    “”Die Mosel und ihre Nebenflüsse kannte bis in die 1930er Jahre hinein
    überhaupt keine Süßweine heutiger Machart, die selbst von
    führenden Weinjournalisten heute als DIE TYPISCHEN MOSELWEINE
    dargestellt werden. Ohne die erst 1927 erfundene Sterilfiltration war
    dies auch kaum möglich. Wenn ein Wein der Vorkriegszeit deutliche
    Süße aufzeigte, so war immer auch Botrytis oder Frost im Spiel.
    Kabinett- und Spätleseweine heutiger Machart (Süße) existierten an
    der Mosel genauso wenig wie alkoholstarke, komplett trocken ausgebaute
    Rieslingweine. Die erste Trockenbeerenauslese wurde an der Mosel erst
    1921 erzeugt.

    Bis Ende der 1930er Jahre lagen die damals als TYPISCH wargenommenen
    Moselweine in einem GESCHMACKLICH mehr oder weniger trockenen Bereich.
    (Achtung: Sie wurden auch erst deutlich später konsumiert als heute!)
    Mit in einem RZ-Bereich zwischen ca. 8 und 20 Gramm wären die meisten
    dieser Weine heute weingesetzlich wohl als moderat “feinherb”
    eingeordnet worden. Insbesondere die Versteigerungsweine des Trierer
    Vereins der Naturweinversteigerer (zuvor Verein Trierer
    Weingutsbesitzer und später VDP MSR) wiesen nur in sehr heißen
    Jahren oder aber in Botrytisjahren höhere Restsüße auf. Sie wurden
    auch erst 2 bis 3 Jahre nach ihrer Ernte fassweise zur Versteigerung
    gebracht, in der Folge in Flaschen gefüllt und in den darauf
    folgenden Jahren von den Weinliebhabern genossen. So wurde
    beispielsweise der damals hoch angesehene Jahrgang 1900 Ende 1902
    versteigert und beispielsweise im renommieten Berliner Luxusrestaurant
    Kaiser Keller ab 1903/1904 den Restaurantgästen angeboten.

    Prädikatsangaben enthielten diese Weine nur dann, wenn deutlich
    schmeckbare Restsüße vorhanden war. In der Regel wurde darauf
    verzichtet, die Angabe der Weinbergslage als Herkunft wurde vom Markt
    dagegen so wichtig genommen, daß selbst auf die Angabe des
    Erzeugers/Weinguts auf Weinkarten oftmals ebenso verzichtet wurde, wie
    dies auch in Burgund lange nicht üblich war.

    Die damals renommiertesten Erzeuger von Mosel, Saar und Ruwer
    erzielten ab den 1880er Jahre übrigens für ihre vornehmlich als
    ESSENSBEGLEITER eingesetzen Weine bester Lagen Preise, die oftmals
    über denjenigen der teuersten Burgunder sowie Premier Grand Cru in
    Bordeaux lagen. Selbst die Gewächse von Yquem, Lafite, Latour, Mouton
    Rothschild, Petrus oder Romanee Conti erreichten auf den
    Getränkekarten in Deutschland, Belgien, Holland, England, der Schweiz
    etc. nicht das Preisniveau der höchst bewerteten Mosel- und
    Rheinweine.
    Ein erster leichter Einbruch der Preise kam mit dem Ersten Weltkrieg
    (insbes. Folgen der Versailler Verträge), ein deutlich größerer
    Einbruch der Preise dann mit der Kriegspolitik der NS-Zeit und insbes.
    mit dem Holocaust an den jüdischen Winzern und insbes. Weinhändlern,
    eine endgültige Manifestiertung niedriger Weinpreise dann in der
    Folge der aus Winzersicht bis heute verheerenden Wirkung des 1971er
    Weingesetzes sowie Weinbau- und Kellereipolitik. (…aber das ist ein
    ganz anderes Thema und zugleich trauriges Kapitel des Moselweins).

    Moselweine wurden in ihren goldenen Zeiten um 1900 in der Regel zum
    Essen getrunken. Typischerweise begleiteten sie Fisch, Krustentiere
    wie Hummer, Krebse, Krabben sowie (weißes) Kalbfleisch und
    Geflügel-Gerichte. Als süße Desserweine waren sie (im Gegensatz zu
    Tokayer, Malage, Sauternes, Rheingauer, Sherry und Portwein) auf den
    Weinkarten weitgehend unbekannt.

    …und zu gutem Schluss noch ein Zitat aus der Weinkarte des
    Restaurants “Horst Kohl” in Erfurt (ca. 1920):
    “Die Mosel-Saar- und Ruwerweine, meist aus der Rieslingrebe gewonnen,
    erfreuen sich einer außerordentlichen Beliebtheit wegen ihrer
    Süffigkeit, ihres geringen Alkoholgehaltes, ihrer schönen, an
    frischblühende Jugend gemahnenden Blume und ihres säuerlichen
    Geschmackes. …Diese Weine eignen sich besonders als leichte
    Tischweine, zu feinen, größeren Diners, zum Fisch oder zu Vorspeisen
    und sind auch als Weine der Trinkstunbe besonders gerne gesehen, weil
    dort oft Quanitität gewünscht wird.””

    Weiter viel Spass bei gutem Wein!!!
    Roman Niewodniczanski, Van Volxem/Saar

    liebe grüße

    thomas

  2. housing says:

    Well, actually you more likely share poor me stories.
    Depending on your choice of colour, your choice of silk knots can indicate your mood for the day.

    Let’s say this Go Jane Go believes Jane Dough is her ideal type.
    If your credit rating is less than excellent,
    then paying for your policy in full and upfront will assuage those fears, reducing your premium.

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